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Pflanzliche vs. Tierische Ernährung

Pflanzliche vs. Tierische Ernährung

Was bedeutet es für die Umwelt, wenn man sich nur noch pflanzlich ernährt? Was bedeutet es für die Umwelt, wenn wir so weiter machen wie bisher und viel Fleisch konsumieren? Fleisch ist schließlich einer der größten Umweltsünden überhaupt. Die Massentierhaltung ist für 15 Prozent aller Treibhausgasemissionen verantwortlich. Das ist mehr als alle Flugzeuge, Autos und Züge zusammen verbrauchen. Was ist also wirklich nachhaltiger?


Die Folgen des Fleischkonsums für Klima und Umwelt


Jeder Deutsche isst im Schnitt jährlich rund 60kg Fleisch. In Amerika sind es sogar 100kg pro Person und Jahr. In Äthiopien dagegen sind es nur 6kg. In Entwicklungsländern ist der Fleischkonsum Luxus, es ist ein Fest, wenn mal Fleisch auf den Tisch kommt. Früher war das auch bei uns der Fall, dass es zu besonderen Anlässen Fleisch gab. Durch die industrielle Tierhaltung wurde Fleisch immer billiger und für viele zugänglicher.

Fleisch stammt meist aus großen Nutztier-Betrieben, in denen die Tiere keine artgerechte Haltung erfahren. Rinder, Schweine und Geflügel stoßen Treibhausgase aus, die wesentlich zu einer Verschlechterung des Klimas beitragen. Rinder scheiden bei der Verdauung Methangas aus, das das Klima ca. 25 mal stärker aufheizt als Kohlenstoffdioxid.

Aber nicht nur bei der Haltung entstehen Treibhausgase. Auch bei der Produktion von Futtermitteln. Es werden riesige Flächen benötigt. Durch die Abholzung der Wälder und vor allem Nutzbarmachung der Flächen kommt es zum Rückgang der Artenvielfalt und Vernichtung wichtiger CO2-Speicher.

Quelle: sz.de

Grafik: Quelle sz.de

Aber auch andere tierische Lebensmittel sind für das Klima schädlich. Die Produktion von Butter verbraucht deutlich mehr CO2 als die von Rindfleisch. Der Verbrauch von CO2 Emissionen bei der Herstellung von Käse ist dem Rindfleisch dicht auf den Fersen.



Soja vs. Erbse


Viele Veganer und Veganerinnen greifen zu Alternativprodukten wie Sojaschnetzel oder Tofu. Aber auch hier gibt es oft Kritik, dass für die Produktion von Soja ebenfalls der Regenwald abgeholzt wird und damit auch eine Menge Treibhausgase verursacht werden. Allerdings stimmt das nicht so ganz. Nur 2% der weltweit angebauten Sojabohnen wird für die Herstellung dieser Produkte verwendet. Der Rest wird für Futtermittel für Nutztiere verarbeitet.

Es gibt viele weitere Alternativen zu Soja in veganen/vegetarischen Produkten. Beispielsweise verwenden wir Erbsenprotein für unsere Easy To Mixes. Das Erbsenprotein punktet vor allem durch seine hohe biologische Wertigkeit, was bedeutet, dass es vom Körper sehr gut aufgenommen werden kann. Aber das ist noch nicht alles. Erbsen brauchen im Anbau deutlich weniger Wasser als beispielsweise Mandeln. Für die Produktion von Mandelmilch wird ca. 200-mal mehr Wasser benötigt. Zudem reichern Erbsenpflanzen den Boden auf natürliche Weise mit Stickstoff an, sodass auf schädliche Düngemittel verzichtet werden kann.


Fazit: Ausgewogene Ernährung


Was hat das jetzt alles zu bedeuten? Soll man nun komplett auf tierische Produkte verzichten? Oder ist es in Ordnung mal ein Stück Butter zu essen?

Vegane Ernährung hat definitiv positive Auswirkungen auf das Klima und die Umwelt. Eine Lösung ist eine ausgewogene Ernährung. Wer nicht auf Fleisch oder andere tierische Produkte verzichten kann oder möchte, der sollte den Konsum stark reduzieren (1-2 mal pro Woche). Und wenn tierische Produkte, dann nur regional und am besten von einem Bauer des Vertrauens.

Für den Verzehr von pflanzlichen Lebensmitteln sollte unbedingt auf Regionalität und Saisonalität geachtet werden, um der Ökobilanz nicht zu schaden. Damit können Transportwege eingespart, der Einsatz von künstlichen Düngemitteln oder Pestiziden reduziert und der Verbrauch von Wasser, Energie und CO2 minimiert werden.

Greift man zu Fleischalternativprodukten sollte auch hier auf die Produktionsweise und Herkunft der Produkte geachtet werden. Unsere Produkte werden beispielsweise alle in Deutschland produziert und von dort zu Dir nach Hause geschickt.

 

Abschließend möchten wir noch sagen, dass wir generell bewusster und sparsamer mit Lebensmitteln umgehen sollten.
Es ist ein Luxusgut, das wir uns bewahren müssen. Lebensmittelverschwendung und Verpackungsmüll ist ein ebenfalls großes Thema,
das man nicht unter den Tisch kehren darf.